Grundschule Dehme
Heute ist der 6.02.2012, 00:49:57

SCHUL-ABC

ERZIEHUNGSVEREINBARUNG (SCHULORDNUNG)

Erziehungsvereinbarung statt Schulordnung

Eine Schulordnung ist gesetzt und ordnet Verhalten an. Eine Erziehungsvereinbarung stellt jedoch eine Selbstverpflichtungen dar, die eingehalten wird, weil diese Ziele gemeinsam erreicht werden sollen.

Eine Eltern und Lehrerinnen Gruppe bereitete 2008 die Projektwoche mit dem Thema „Miteinander leben in der Schule“ vor. Wir wollten Strategien zur Aggressionsvermeidung entwickeln und gemeinsam mit allen beteiligten Gruppen eine Erziehungsvereinbarung erarbeiten. 

Die Schulkonferenz beschloss im Anschluss an die Projektwoche 2008 die Einführung der Klassenräte als Instrument der Mitentscheidung und Mitverantwortung sowie der Konfliktlösung.

Die Funktion der Klassenräte ist nicht nur auf Konfliktlösung ausgerichtet, sondern ebenso auf Partizipation am Schulleben, auf Mitverantwortung und Mitentscheidung. Die Kinder und Eltern sollen an Entscheidungen, die sie betreffen, auch beteiligt werden. 

Die Aussagen zur Erziehungsvereinbarung wurden in den Mitbestimmungsgremien diskutiert und als Erziehungsvereinbarung der Grundschule Dehme 2008 von der Schulkonferenz beschlossen.

Bei der Anmeldung eines Kindes an der Grundschule Dehme unterschreiben Eltern diese Erziehungsvereinbarung.

Lehrerinnen und Lehrer

Für unser Verständnis als Lehrerin und Lehrer an der Grundschule Dehme ist uns besonders wichtig:

  • den Lehr- und Erziehungsauftrag verantwortungsbewusst auszuüben, die eigene pädagogische Arbeit kritisch zu hinterfragen und uns gezielt fortzubilden 
  • für die Sicherheit und das Wohl der Kinder zu sorgen und allen Kindern gerecht, fair und mit Wohlwollen zu begegnen
  • die Kinder individuell entsprechend ihrer Stärken und Schwächen zu fördern 
  • Schülerleistungen vorurteilsfrei, nachvollziehbar und transparent zu bewerten 
  • ein friedliches Miteinander und Lernen zu sichern, indem wir Störungen und Streitigkeiten engagiert entgegenwirken 
  • den Unterricht pünktlich zu beginnen, im Team gut vorzubereiten und ansprechend zu gestalten
  • für die Belange der Kinder und Eltern Verständnis zu zeigen und im Rahmen unserer Möglichkeiten Hilfen anzubieten
  • gemeinsam mit den Eltern die Kinder in ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Persönlichkeit zu stärken und somit zur Bildung sozialer Kompetenz beizutragen
  • uns bei Klassen- und Schulveranstaltungen sowie bei der Schulentwicklung zu engagieren
  • die Eltern und Kinder an der Schulentwicklung zu beteiligen
  • mit der OGS zu kooperieren

 

Eltern

Wir wollen unsere Kinder in ihren Freuden, Sorgen und Ängsten ernst nehmen und ihre Ehrlichkeit, Toleranz und Verantwortungsbereitschaft unterstützen und entwickeln.
Deshalb werden wir folgendes beachten:  

  • Krankmeldung: Wenn unser Kind nicht am Unterricht teilnehmen kann, unterrichten wir die Schule umgehend am 1. Fehltag. Spätestens am 3. Fehltag bringen wir eine schriftliche Entschuldigung bei.
  • Frühstück: Wir geben unserem Kind ein gesundes Frühstück mit in die Schule .
  • Pünktlichkeit: Wir achten darauf, dass unser Kind so zeitig aus dem Haus geht, dass es ohne Hast und Eile pünktlich zum Unterricht erscheinen kann.
  • Hausaufgaben: Wir achten auf die Erledigung der Hausaufgaben und kontrollieren diese.
  • Arbeitsmaterialien: Wir stellen unserem Kind alle Materialien (Stifte, Kleber, Schere, Sportsachen) bereit und achten darauf, dass diese dauerhaft zur Verfügung stehen. Wir achten auf das Schuleigentum. Beispiel: Die Bücher sollen sorgsam behandelt werden.
  • Schulische Veranstaltungen: Wir beteiligen uns an Schulfesten, Elternabenden, Klassenpflegschaftssitzungen ... Unsere Teilnahme ist sehr wichtig und oft auch notwendig!
  • Schulische Entwicklung: Wir zeigen Interesse für die schulische Entwicklung unserer Kinder, unterstützen sie und nehmen uns Zeit für ihre Anregungen, Interessen und Sorgen. Lernschwierigkeiten und/oder Verhaltensauffälligkeiten besprechen wir umgehend mit dem/der Klassenlehrer/in. Wir sprechen gemeinsam mit den Lehrkräften Maßnahmen zur Überwindung von Schwierigkeiten ab und halten Absprachen ein.

  

Kinder

Folgende Regeln haben die Kinder in den Klassenratssitzungen während der Projektwoche 2008 erarbeitet. Die Regeln werden weiter ergänzt werden.

  • Wenn mich einer ärgert, bleibe ich cool.
  • Wenn mich einer ärgert, höre ich nicht drauf.
  • Wenn es mir zuviel wird, sage ich  STOPP !!!
  • Wenn ich mich in die Enge gedrängt fühle, rufe ich STOPP !!!
  • Wenn mich jemand nervt, sage ich es ihm ohne Schimpfwörter.

 

OGS

Wir wollen einen verlässlichen und verbindlichen zeitlichen und organisatorischen Rahmen für Unterricht und außerunterrichtliche Angebote schaffen.
Dies ist uns wichtig: 

  • Wir wollen einander vertrauen können.
  • Wir wollen niemanden ausgrenzen.
  • Wir wollen andere so behandeln, wie wir selbst behandelt werden möchten.
  • Wir wollen Verantwortung für andere Menschen, fremde Sachen und für unsere Umwelt übernehmen.