Grundschule Dehme Gemeinschaftsschule der Stadt Bad Oeynhausen
Heute ist der 5.09.2010, 07:02:25

PROJEKTE » schule und gesundheit

KLASSE 2000

plakat Klasse 2000
www.klasse2000.de

Gesundheitsförderung, Gewalt- und Suchtvorbeugung

Klasse 2000 ist das größte Programm zur Gesundheitsförderung und Suchtvorbeugung an Grundschulen in Deutschland

Klasse 2000 wurde von Pädagogen, Medizinern, Psychologen, Ernährungs- und Sportwissenschaftlern entwickelt. 

Klasse 2000 begleitet die Kinder während der Grundschulzeit und unterstützt sie bei einer gesunden und suchtfreien Entwicklung:

  • Kinder kennen ihren Körper und entwickeln eine positive Einstellung zur Gesundheit.
  • Kinder kennen ihren Körper und entwickeln eine positive Einstellung zur Gesundheit.
  • Kinder kennen die Bedeutung von gesunder Ernährung und Bewegung und haben Freude an einem aktiven Leben.
  • Kinder entwickeln persönliche und soziale Kompetenzen.
  • Kinder lernen den kritischen Umgang mit Tabak, Alkohol und den Versprechen der Werbung.
  • Das Umfeld der Kinder – Eltern, Schule, Gemeinde – unterstützt sie beim gesunden Aufwachsen.

Klasse 2000 stärkt das Selbstwertgefühl und die sozialen Kompetenzen, fördert einen kritischen Umgang mit Genussmitteln und Alltagsdrogen und trägt zur Schaffung eines gesundheitsfördernden Umfeldes bei. 

Klasse 2000 setzt auf die Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und allen, die an Schule beteiligt sind. 

Klasse 2000 wird durch Patenschaften finanziert: 

Pate für die Grundschule Dehme ist der Lions-Club Bad Oeynhausen.

Besonders geschulte Experten/Expertinnen besuchen die Klassen und führen in Absprache mit den KlassenlehrerInnen besondere Unterrichtsstunden durch. Danach werden die Themen im Unterricht weiter bearbeitet und vertieft.

Am Ende eines Schuljahres werden bei LehrerInnen schriftliche Befragungen durchgeführt, die der Qualitätskontrolle und auch der Weiterentwicklung des Konzeptes dienen.

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GESUNDES FRÜHSTÜCK

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Obst und Gemüse für alle

Ziele für das Konzept des gesunden Frühstücks: 

  • Versorgung aller Kinder
  • Kenntnisse über Obst- und Gemüsesorten erwerben
  • Bedeutung einer gesunden Ernährung erfahren

 

Die Kinder nehmen das Frühstück gut an, experimentieren mit unbekannten Früchten und Gemüsesorten, sind gut und verlässlich versorgt und erleben so die Bedeutung des Frühstücks.
Nach Rückmeldungen der Schulassistenten erleben sie durch die Reaktionen und Rückmeldungen der Kinder in dieser Maßnahme eine besondere Würdigung ihrer Arbeit; ein von vielen lange Zeit vermisstes Gefühl.

Aus der Erfahrung der letzten Jahre hat das „Gesunde Frühstück“ einen besonders hohen Stellenwert für ein erfolgreiches Lernen der Kinder. Aber immer weniger Kinder kommen mit einem gesunden Frühstück in die Schule und die Zahl der Kinder, die morgens zuhause frühstücken, nimmt ebenfalls ab. 
Dazu kommt, dass im Bereich der Grundschule Dehme ein sozialer Brennpunkt liegt. Oft sind Kinder nicht richtig versorgt und wissen nur wenig über Obst und Gemüse bzw. von gesunder Ernährung.
Aus diesen Gründen hat die Schulkonferenz im Schuljahr 2007/08 beschlossen, das gesunde Frühstück mit Obst und Gemüse einzuführen und im Schulprogramm zu verankern. 
Zusätzlich zu den verschiedenen Aktionen im Laufe des Schuljahres ist das Thema „Gesunde Ernährung – Obst und Gemüse“ im Sachunterricht – Arbeitsplan verbindlich verankert.  

 

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IFAS ist der Maßnahmenträger für das Projekt der Schulassistenten. Hier werden Langzeitarbeitslose wieder an das Leben in der Erwerbstätigkeit herangeführt und neben der Arbeit in der Schule weitergebildet. Die Schulassistenten übernehmen nach Absprache den Einkauf von Obst und Gemüse, rechnen mit der Schulsekretärin ab und bereiten die Obst- und Gemüseplatten für jede Klasse und das Lehrerzimmer in der Schulküche vor.

 

Konzept, Planung:
In der Arbeitsgruppe „Gesundes Frühstück“ haben mitgearbeitet:

  • Schulleitung und Kollegiumsmitglieder
  • ElternvertreterInnen
  • VertreterInnen des Kooperationspartners Ifas

Finanzierung:
2006/07 1.Jahr Gelsenwasserförderung
2007/08 2.Jahr Schulkonferenzbeschluss / Aufnahme ins Schulprogramm; Eigenanteil der Eltern – 5 € je Schulhalbjahr
2008/09 3.Jahr Eigenanteil Eltern / Photovoltaikanlage / Förderverein
2009/10 4.Jahr Eigenanteil Eltern / Auerbach Stiftung

Wochenplanung:

  • jeweils Freitag um 9.15 Uhr
  • Schulleitung und Schulassistenten

Kooperationspartner:

  • IFAS Bad Oeynhausen
  • Gelsenwasser
  • Vereinigte IKK
  • Auerbach Stiftung 

Schulassistentinnen:

  • Zubereitung durch Schulassistenten / IFAS
  • Ansprechpartner Frau Frederking
  • 2009/10 (Frau Maruszak – Frau Przybilla – Frau Olca)

Durchführung:

  • 1 Platte je Klasse und Lehrerzimmer 
  • Zubereitung ab 8.30 Uhr in der Schulküche
  • Einkauf im Anschluss durch Schulassistentinnen
  • Abrechnung mit Frau Meier / Schulsekretärin 

Bedarf für einen Tag: (je nach Jahreszeit )

  • 8 Äpfel
  • 4 Salatgurken
  • 1 kg Möhren
  • 3 rote / 3 gelbe Paprika ( je nach Preis)
  • 4 – 5 Kohlrabi
  • 1 kg Weintrauben
  • 8 Nektarinen
  • 1 kg Erdbeeren
  • 6 – 8 Orangen
  • 1-2 Melonen
  • 10 Pflaumen

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JUNGEN UND MÄDCHEN WOCHE

Breitensport - Aktionswoche

Jungen und Mädchen, die sich im Sport wenig zutrauen oder über geringe sportmotorische Kompetenz verfügen, müssen für Sport- und Freizeitaktivitäten gezielt motiviert werden. Denn in der Regel sind diese sportschwachen und im Sport auch weniger motivierten Kinder im außerunterrichtlichen Sport sowie im Freizeit- und Vereinssport unterrepräsentiert. Die Grundschule Dehme veranstaltet daher seit 8 Jahren zusätzlich zum Schulsport, dem Sportförderunterricht und den Förder- und Fitnessgruppen jeweils in der letzten Septemberwoche die Jungen-Mädchen-Woche. Ansprechpartner für Planung, Koordination und Durchführung ist Andreas Lemke.

Sommer-2006-013
Sommer 2006
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Sommer 2006
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Sommer 2006
Kooperationspartner sind:
Paddeln Kanu – Klub Minden
Judo Judo – Club Eidinghausen
Tischtennis TUS Victoria Dehme
Wandern Katja Rösener, Beate Brand
Radwandern Andreas Lemke
Segelfliegen Aero – Club Bad Oeynhausen
Mädchen-, Jungenfußball TUS Victoria Dehme
Turnen TUS Victoria Dehme
Selbstbehauptung für Mädchen / Wen Do Susanne Steuber
  Stadtsparkasse Bad Oeynhausen
  Volksbank – Bad Oeynhausen / Herford
  Gleichstellungsstelle der Stadt Bad Oeynhausen

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KOMPENSATORISCHER SPORT

Sportförderunterricht

Der kompensatorische Sport an der Grundschule Dehme zielt darauf ab, Kinder mit erheblichen körperlichen Leistungsschwächen und motorischen Defiziten so zu fördern, dass sie alle erforderlichen Kompetenzen erwerben können, um am Bewegungsleben ihrer gleichaltrigen Mitschüler erfolgreich teilnehmen zu können.

Dabei gestaltet sich die Organisation dieses kompensatorischen Unterrichts so, wie es sich an folgendem Schaubild ersehen lässt:

Sportunterricht
  1. Besondere Elemente des Sportförderunterrichts, die in jeder Sportstunde enthalten sind und ohnehin jedem Kind zugänglich gemacht werden.
  2. Außerunterrichtlicher Schulsport, wie er im Rahmen des Betreuungsangebots der OGS oder der Förder- und Fitnessgruppen an der GS Dehme angeboten wird (»Freiwillige Schülersportgemeinschaft«). Auch hier sind partiell Inhalte des Sportförderunterrichts enthalten.
  3. Spezielle Inhalte im Rahmen des Sportförderunterrichtes. 

 

Der Sportförderunterricht der GS Dehme unterstützt Kinder mit Schwächen im Bereich ihrer:

  • Wahrnehmung (sensomotorische Defizite)
  • Haltung (Übergewicht / Rückenprobleme)
  • Ausdauer
  • Koordination
  • Motivation (psycho-sozialer/-motorischer Bereich)
  • kognitiven Entwicklung (Sportförderunterricht als Ausgleich bei LRS / Dyskalkulie)

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PRÄVENTION SEXUELLER MISSBRAUCH

Theaterprojekt  »Mein Körper gehört mir« 

In Kooperation mit der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück wird im 1. Halbjahr des
4. Schuljahres das Theaterpädagogisches Präventionsprogramm »Mein Körper gehört mir« durchgeführt. 
Den Schülerinnen und Schülern soll auf Kind gerechte Weise Informationen vermittelt werden, um sexuellen Missbrauch zu verhindern bzw. ihn möglichst frühzeitig zu beenden. 
Zwei Theaterpädagogen spielen Alltagsszenen, in denen die körperlichen Grenzen der Kinder überschritten werden. "Mein Körper gehört mir!" hilft Kindern "Nein!" zu sagen.

Zum Projekt gehören: 
1. Fortbildung für Lehrer/innen
2. Sichtveranstaltung für Eltern und Lehrer/innen 
3. eine interaktive Szenencollage in drei Teilen für die Kinder

Kooperationspartner sind :
Jugendamt der Stadt Bad Oeynhausen / Herr Münch
Gleichstellungsstelle der Stadt Bad Oeynhausen / Frau Rahlmeyer
Wildwasser Minden / Frau Krämer
Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück / Herr Gesse

Finanzierung des Projektes:
Zuschuss durch das Jugendamt
Stadtsparkasse bad Oeynhausen
Eigenanteil der Eltern

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SCHULWANDERTAG

Jedes Jahr findet ein Schul–Wandertag statt. Dieses Gemeinschaftserlebnis ist einer der Höhepunkte kurz vor den Sommerferien. 
Unser Ziel ist das Wiehengebirge. Oft wandern wir zur Freilichtbühne Porta, um dort ein Theaterstück für Kinder anzusehen. 
Bei Naturerlebnisspielen und auch beim gemeinsamen Picknick im Wald werden Naturerfahrungen und Kenntnisse über die nähere Schulumgebung und das Wiehengebirge vermittelt.

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ARBEITS-UND GESUNDHEITSMANAGEMENT

Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Gestaltung der Arbeitsbedingungen verstärken die Zufriedenheit und erhöhen die Belastbarkeit der Lehrerinnen und Lehrer. Erkrankungsrisiken werden vermindert und die Qualität der schulischen Arbeit in allen Bereichen wird dadurch verbessert.

Ziele:

  • Förderung der individuellen Gesundheit (z. B. fachlicher, sozialer, gesundheitlicher Kompetenz, positiven Selbstwertgefühls), Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung einer Kultur des Vertrauens und der gegenseitigen Unterstützung
  • Förderung der sozialen Gesundheit (z. B. eines positiven Betriebsklimas, gegenseitiger Unterstützung, produktiver Konfliktbewältigung) 
  • Förderung der organisatorischen Gesundheit (z. B. Kultur des Vertrauens, Transparenz von Entscheidungen, Partizipationsmöglichkeiten, Handlungsspielräume, Identifikation mit Unternehmen) in der Konsensbildung für Ziele und Projekte der Schule
  • Ergebnis des schulischen Gesundheitsmanagements ist daher Stärkung der Motivation  und insbesondere auch der Identifikation mit der Schule und ihrem Profil.

Maßnahmen in folgenden Bereichen:

  • Räumliche Arbeitsbedingungen
    » Aufteilung der Klassenräume nach parallelen Gruppen so weit möglich
    » Gemeinsam erarbeitetes Konzept für Klassenraumgestaltung und –ausstattung ( zur Zeit teilweise in der Probephase)
    » Übersicht über Terminverteilung im Schulhalbjahr
    » Konzepterarbeitung für die Organisation der Arbeitsmaterialien (SU-Arbeits-pläne und Themenkästen)
    » Konzeptentwicklung für Lehrerarbeitsplätze ( in ersten Ansätzen)

  • Unterricht und Erziehung
    »  Fortbildung „Demokratie lernen“
    »  Einführung der Klassenräte 2007/2008
    »  Konfliktprävention / Lehrerfortbildung:
       »  Handlungssicherheit in pädagogischen Grenzsituationen (Beginn 2. Halbjahr 2008/09)
       » „Kinder in besonderen Situationen“ (ADS, ADHS, Hochbegabung, ...)

  • Kooperation – Eltern 
    »  Entwicklung der Erziehungsvereinbarung für die Grundschule Dehme
    »  Fortbildung zur Stärkung der Beratungs- und Gesprächsführungskompetenz (Beginn 2. Halbjahr 2008/09)
    »  Unterstützung durch Schulleitung bei schwierigen Elterngesprächen

  • Kooperation – Kollegium – Schulleitung 
    »  Nach Absprache Entwicklungsgespräche zwischen Schulleitung, KollegInnen, OGS - Mitarbeiterinnen, Schulteam
    »  gemeinsame Entwicklung von Schwerpunkten und Zielen des Schulprogramms
    »  Entwicklung der Erziehungsvereinbarung für die Grundschule Dehme
    »  Gezielte mit dem Kollegium abgestimmte Lehrerfortbildung (siehe Fortbildungsplanung)
    »  Arbeit in Klassen- und Jahrgangsteams
    »  Transparenz und Beteiligung bei Entscheidungen
        »  Ausstattung und Gestaltung der Räume
        »  Anschaffung von Arbeitsgeräten und Materialien
        »  Auswahl von Anschauungsmitteln 
        »  Verteilung der Haushaltsmittel für Anschaffungen in den Fächern 
    »  Gemeinsame Veranstaltungen des Schulteams
        »  Jahres- und Schuljahresabschluss von Kollegium, OGS – Team, Sekretärin, Hausmeister, Reinigungskräfte
        »  Lehrerausflüge
    »  Aufnahme von Anregungen für Bewegungsaktivitäten, z. B. » Mit dem Rad zur Arbeit«, 2008
    »  in Planung
        »  veränderte Rhythmisierung des Unterrichtsmorgens / Schulstunde = 60 Minuten
        »  Arbeitszeitkonten der Lehrkräfte in Absprache mit dem Lehrerrat

  • Integration neuer Kolleginnen und Kollegen
    Die im Folgenden aufgelisteten Inhalte stellen die Punkte dar des Einführungsprogramms für neue Kollegen oder Kolleginnen.
    » Schulprogramm
    » Wissen über das System Grundschule Dehme:
       » Zuständigkeiten und Abläufe
       » Geltende Konferenzbeschlüsse
       » Erziehungsvereinbarung
       » Jahresterminplan
       » Unterrichtsverteilung und Stundenplan
       » Unterlagen für Klassenführung
       » Gebäude- und Raumplan
       » Nutzung des Schulkopierers/Code
       » E-mailzugang
       » Adressenliste mit Telefon und Email der Mitglieder des Schulteams
       » Schulschlüssel
       » Fach und Postfach im Lehrerzimmer
    » Wissen über Unterricht an der Grundschule Dehme
       » Kooperation im Jahrgangsteam bez. Unterrichtsplanung, Methodenlandkarte, Leistungsförderung und -bewertung
       » Schuleigene Arbeitspläne
       » Eingeführte Unterrichtswerke 
       » Übersicht über Arbeitsmaterialien und Anschauungsmittel

  • Schutz schwangerer Kolleginnen
    Schwangere Kolleginnen werden entsprechend der allgemeinen Handlungsgrundlage vor gesundheitlicher Gefährdung geschützt. (MSW: Arbeits- und Gesundheitsschutz der Lehrkräfte an öffentlichen Schulen – hier: Mutterschutz bei schwangeren Lehrerin nen / Hinweise und Handlungsempfehlungen für den Infektionsschutz, Nov. 2007). Grundlage ist die Gefährdungsbeurteilung „Mutterschutz für Lehrerinnen in NRW“ des BAD. 

    Ansteckende Krankheiten, die ein Beschäftigungsverbot beinhalten, werden umgehend gemeldet, schwangere Kolleginnen sofort informiert und aus dem Dienst genommen.  Wenn möglich, übernehmen sie planerische Aufgaben, führen schulische Projekte weiter oder arbeiten an der Weiterentwicklung der schulischen Konzepte. 

    Treten in der Klasse der Kollegin bzw. in einer Fachklasse andere Infektionskrankheiten auf, so wird durch Vertretungsregelungen eine Ansteckungsgefahr verringert.

    Die Kollegin wird auf Gefährdungsmöglichkeiten im Umgang mit Kindern besonders hingewiesen und angewiesen, den Umgang mit möglicherweise infektiösen Dingen wie z.B. Erbrochenem zu meiden.

    Schwangere Kolleginnen werden auf Wunsch von der Aufsicht befreit.

    Im regelmäßigen Gespräch wird die Belastungsgrenze der Kollegin ermittelt; falls nötig, für eine Verringerung der Belastungen gesorgt.

    Die Teilnahme an Klassen- und Schulveranstaltungen wie Wanderungen, Klassenfahrten u. ä. erfolgt nur auf ausdrücklichen Wunsch der Kollegin. In diesem Fall wird für entlastende Regelungen gesorgt. Der Kollegin wird geraten, den behandelnden Arzt zu fragen, ob sie an der geplanten Veranstaltung teilnehmen kann.

    Die Kollegin wird auf die schnellstmögliche Untersuchung und Beratung durch den BAD hingewiesen. Der Fragebogen des BAD wird ihr ausgefüllt zur Verfügung gestellt.  

  • Wiedereingliederung von langzeiterkrankten Kolleginnen oder Kollegen
    In Absprache mit der Schulleitung können Belastungen in der Zeit der Wiedereinglie-derungsphase reduziert werden, z. B.:
       » Rücksichtnahme bei der Stundenverteilung, Berücksichtigen individueller Wünsche
       » Reduzierung von Vertretungsunterricht so weit organisatorisch möglich
       » Wegfall oder Reduzierung der Pausenaufsichten
       » Vermeidung des Einsatzes bei Klassenfahrten, außerunterrichtlichen Veranstaltungen, beim Aufsuchen außerschulischer Lernorte
       » Information über zusätzliche Hilfsangebote wie Teildienstfähigkeit, Reha - Maßnahmen, Altersteilzeit etc.
       » Information über die entsprechenden Ansprechpartner/innen bei der Bezirksregierung und der Schwerbehindertenvertretung 

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